Zweite Schienenachse


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Die Zweite Schienenachse ist ein Erweiterungsprojekt der Linzer Straßenbahn. Die Linie soll voraussichtlich vom Mühlkreisbahnhof zum Bulgariplatz führen und das unmittelbare Stadtzentrum dabei östlich umfahren. Diese zweite Achse soll die bereits ausgelastete Straßenbahn-Achse auf der Landstraße entlasten und die Gebiete östlich des Stadtzentrums besser an den öffentlichen Verkehr anschließen. Der Baubeginn sollte nach ersten Plänen im Jahr 2015 erfolgen, der Bau würde etwa vier Jahre dauern[1].

Geschichte

Die Kosten werden mit über 400 Millionen Euro geschätzt, insbesondere, da etwa drei Viertel der Strecke unterirdisch verlaufen sollen. Der Grundsatzbeschluss zur Errichtung der Strecke wurde am 27. Jänner 2011 vom Gemeinderat einstimmig (bei einer Enthaltung) beschlossen, die Frage der Finanzierung blieb dabei allerdings noch offen[2].

Im Dezember 2014 wurde beschlossen, tatsächlich den größten Teil der Straßenbahnstrecke unterirdisch zu errichten. Der Abschnitt von der Rechten Brückenstraße bis zur Grünen Mitte Linz wird unter Tage errichtet, in diesem Bereich befinden sich auch sieben der neun geplanten Haltestellen.[3]

Im Juni 2016 wurde der Baubeginn mit Dezember 2020 angegeben, die Fertigstellung für August 2022. Als Begründung für die Verzögerung wurden die Unsicherheiten um den Abriss der Eisenbahnbrücke und ihren Ersatz-Bau (der auch die Straßenbahn tragen wird) genannt, insbesondere in Zusammenhang mit der Volksbefragung zur Eisenbahnbrücke.[4] Als aktuelle Kostenschätzung wurden dabei 280 bis 300 Millionen Euro angegeben, allerdings ohne den notwendigen Brücken-Neubau.

Streckenführung

Die Linie führt vom Mühlkreisbahnhof in nordöstlicher Richtung zur Linken Brückenstraße und quert anschließend die Donau (auf der Brücke, die als Ersatz für die Eisenbahnbrücke neu errichtetet wird). Danach führt die Strecke in grob südlicher Richtung, vorbei am Allgemeinen Krankenhaus und dem ehemaligen Frachtenbahnhof (Grüne Mitte Linz) zum Bulgariplatz.

Die aktuelle Streckenführung ist umstritten, da rund drei Viertel davon unterirdisch verlaufen würden, was mit eklatanten Kosten verbunden ist.

Einzelnachweise und Quellen

  1. linz.at: Offensive für den öffentlichen Verkehr
  2. Neue Straßenbahnachse für Linz beschlossen, ooe.orf.at, 28. Jänner 2011
  3. 2. Schienenachse Linz - Unterirdische Trassenführung von Neuer Donauquerung bis Grüne Mitte fixiert
  4. Bau der zweiten Straßenbahn-Achse verzögert sich, Oberösterreichische Nachrichten, 3. Juni 2016
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