Kirche St. Quirinus

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Pfarrkirche Kleinmünchen
Pfarrkirche Kleinmünchen

Die Pfarrkirche Kleinmünchen steht im Linzer Stadtteil Kleinmünchen. Die römisch-katholische Pfarrkirche, die den Heiligen Josef und Quirinus von Siscia geweiht ist, gehört zum Dekanat Linz-Süd in der Diözese Linz. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Bereits im 10. Jahrhundert gab es eine Holzkirche in Kleinmünchen, der Ort war bis 1923 selbständige Gemeinde. Der erste Kirchenstandort war in der Dauphinestraße 40. Seit 1784 ist Kleinmünchen selbständige Pfarre, seit 1876 dem Stift St. Florian inkorporiert.[1] Die sanierungsbedürftige alte Kirche wurde mangels Interesse an der Erhaltung 1919 an einen Privatmann verkauft und 1930 abgebrochen.[1]

Die heutige Kirche in der Zeppelinstraße wurde 1905 bis 1906 nach Plänen des Linzer Dombaumeisters Matthäus Schlager im späthistoristischen Mischstil errichtet und 1906 geweiht. Die später ebenfalls von Schlager errichtete Pfarrkirche Oberndorf bei Salzburg ist nahezu baugleich mit der Kleinmünchner Kirche. Der Altarraum wurde 1988 von Jakob Kopp neu gestaltet. Das Kruzifix stammt von Ägidius Gamsjäger, die Maria- und Johannes-Figuren von Alois Radlmayr. Die Orgel wurde von Wilhelm Zika 1958 erbaut.

Maße der Kirche

Die Kirche ist 49,4 m lang und 19,5 m breit. Die Innenhöhe beträgt 16,35 m, der Turm erreicht 58,8 m. Das Fassungsvermögen beträgt etwa 1000 Personen.[2]

Literatur

  • Johann Offenberger: Archäologische Untersuchungen im Bereich der ehemaligen Pfarrkirche zum hl. Quirinus von Linz-Kleinmünchen. In: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz 1984. Linz 1985, S. 215–268, 1. Teil (PDF) im Forum OoeGeschichte.at, 2. Teil (PDF) im Forum OoeGeschichte.at.
  • 100 Jahre Pfarrkirche St. Quirinus-Linz/Kleinmünchen. Festschrift zum Jubiläum 1906–2006; Hrsg=Pfarre St. Quirinus, Linz-Kleinmünchen, 2006
  • Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Linz 2009. Linzer Außenbereiche zwischen Donau und Traun, Sakralbauten, Kleinmünchner Pfarrkirche hll. Josef und Quirinus, S. 338–340.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Offenberger 1985, S. 215.
  2. Fakten und Zahlen, www.dioezese-linz.at, abgerufen am 5. März 2020.
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