Linzer Schloss


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Linzer Schloss, Ansicht von der Nibelungenbrücke

Das Linzer Schloss befindet sich unmittelbar westlich der Altstadt im Bezirk Innere Stadt, an einer Anhöhe (Schlossberg, als Ausläufer des Römerbergs) über der Donau. Es wurde 799 erstmals urkundlich erwähnt[1]. An seiner Stelle soll sich zur Römerzeit das Castell Lentia befunden haben.

Geschichte

Römerzeit

An der Stelle des heutigen Schlosses soll sich zur Römerzeit das Kastell Lentia befunden haben.

Mittelalter

Das Schloss wurde 799 erstmals in einer Passauer Urkunde erwähnt[1]. Kaiser Friedrich III. ließ das Schloss umfangreich aus- und umbauen und gestaltete es so zum seinem Alterssitz. Das Friedrichstor an der Westseite des Schlosses Richtung Römerstraße erinnert heute daran. Ab 1604 ließ Kaiser Rudolf II. das Schloss abermals umbauen; die Arbeiten zogen sich bis 1672 hin.

Neuzeit

Während der Franzosenkriege wurde das Schloss als Lazarett genutzt. Von diesem ging im Jahr 1800 ein verheerender Stadtbrand aus, der große Teile der Linzer Altstadt in Mitleidenschaft zog und letztlich bewirkte, dass die Stadtmauer abgerissen wurde. Der dabei abgebrannte Südflügel wurde erst im 21. Jahrhundert wieder aufgebaut.

1952 wurde beschlossen, das Schloss für kulturelle Zwecke zu nutzen. 1959 wurde es den Oberösterreichischen Landesmuseen zur Nutzung übergeben, die es seit 1963 (Teileröffnung) bzw. 1966 (Gesamteröffnung) nutzen.

In den Jahren 2006-2009 wurde der 1800 abgebrannte Südflügel als Stahl-/Glaskonstruktion neu errichtet.

Nutzung

Im Linzer Schloss ist heute das Schlossmuseum untergebracht. Seit der Eröffnung des Südflügels 2009 im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres Linz09 ist es das größte Universalmuseum Österreichs.

Bilder

Gebäude

Tore

Schlossgarten

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 schlossmuseum.at: Geschichte

Weblinks

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Es gibt auch in der Wikipedia einen Artikel zum Thema Linzer Schloss.