RegioTram Linz-Gallneukirchen-Pregarten

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Die RegioTram Linz-Gallneukirchen-Pregarten (S-Bahn Oberösterreich Linie 7) ist eine geplante Bahnlinie in Oberösterreich. Sie soll zukünftig den Linzer Hauptbahnhof mit dem rund 20 Kilometer Luftlinie ostnordöstlich gelegenen Pregarten verbinden. Eine Stichstrecke könnte nach Gallneukirchen führen. Eine grundsätzliche Einigung auf die Finanzierung erfolgte im März 2021 zwischen Stadt Linz, Land Oberösterreich und der Republik Österreich.

Trasse

Die neue Linie S7 teilt sich den ersten neu zu errichtenden Abschnitt vom Linzer Hauptbahnhof bis zur Neuen Donaubrücke mit der Linie S6. Dabei handelt es sich um die Durchbindung der Mühlkreisbahn zum Linzer Hauptbahnhof.

Beide Linien sollten dazu vom Hauptbahnhof aus über eine neue zu errichtende Strecke im Osten der Stadt Linz und über die Neue Donaubrücke Linz bis zu einer Abzweigung bei der Ferihumerstraße geführt werden. Dabei soll die Strecke kurz nach dem Hauptbahnhof in den Untergrund abtauchen, sodass der Teil vom Europaplatz durch das Gelände des Kepler Universitätsklinikums bis zur Derfflingerstraße unterirdisch verlaufen würde. Der verbleibende Teil bis zur Donaubrücke soll oberirdisch ausgeführt werden. Dieser Plan machte einen früheren Plan einer Zweiten Schienenachse der Linzer Straßenbahn obsolet.

Die bei der Ferihumerstraße abzweigende zweite Strecke würde der S7 dienen und dann überwiegend entlang des Donaudammes bis zur Universität Linz verlaufen[1][2]. Bei der JKU soll es eine Anbindung an die Straßenbahnlinien 1 und 2 erfolgen soll. Dazu wäre eine kurze Verlängerung der Straßenbahn von der bisherigen Endhaltestelle Universität zu einer zu errichtenden Haltestelle der S-Bahn vorgesehen, östlich des Science Parks.[2] Die weitere Strecke soll durch Treffling, Richtung Gallneukirchen und dann über Engerwitzdorf nach Pregarten verlaufen.[3] Die Stadt Gallneukirchen selbst soll durch eine Abzweigungsstrecke angebunden werden, wobei es mehrere Varianten gibt.[3][4]

Projekt

Finanzierung

Die neue Stadtdurchquerung könnte bis 2026 oder 2027 fertiggestellt werden.[5] Im März 2021 wurde eine grundsätzliche Einigung zur Finanzierung zwischen Stadt Linz (7,5%), Land Oberösterreich (42,5%) und der Republik Österreich (50%) verkündet. Eine konkrete Finanzierungsvereinbarung soll noch in der ersten Jahreshälfte 2021 unterschrieben werden.[6]

Quellen