Lorenz Potocnik


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Lorenz Potocnik

Lorenz Potočnik (* 1971 in Wien) ist Linzer Stadtentwickler, Autor, Kurator und Lokalpolitiker (NEOS).

Leben

Potocnik wurde 1971 in Wien geboren. Er wuchs unter anderem in Paris (Frankreich) und Genf (Schweiz) auf. Seinen Zivildienst absolvierte er in Tel Aviv (Israel).

Potocnik studierte Architektur an der TU Wien, der TU Delft (Niederlande) und der School of Architecture Portsmouth (Vereinigtes Königreich). 2008 absolvierte er einen Forschungsaufenthalt am MIT in Boston (USA).

Dozent

Er unterrichtete raum&design strategien (2003-05) und Architektur/Städtebau (2009-11) an der Kunstuniversität Linz, sowie von 2013 bis 2014 an der TU Wien am Department Raumplanung, Fachbereich Regionale Raumentwicklung.

Stadtentwicklung

Potocnik lebt und arbeitet in Linz. Als selbständiger Stadtentwickler ist er spezialisiert auf prozessorientierte Projekte und Planungen im urbanen Umfeld. Er setzt seinen Fokus auf bürgerliche, zivilgesellschaftliche Initiativen. Dazu gründete er 2010 den Think&Do Tank linzukunft, der sich zum Ziel gesetzt hat Stadt aus Eigeninitiative und in Form konkreter Projekte zu entwickeln.

Autor

Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Bücher. Eines davon ist die Zusammenstellung von Beiträgen, die Potocnik seit März 2012 als freier Architekturkritiker in den Oberösterreichischen Nachrichten publiziert hat.

Politik

Zur Gemeinderatswahl 2015 trat Potocnik als Spitzenkandidat der Linzer NEOS an. Er war auch deren Kandidat bei der Bürgermeisterwahl, wo er 3,3% der Stimmen erreichen konnte. Bei der Wahl zum Gemeinderat konnte er einen Sitz im Linzer Gemeinderat erringen. Die NEOS erreichten insgesamt drei Gemeinderatsmandate. Potocnik wurde Fraktionsvorsitzender der NEOS-Fraktion im Gemeinderat.

Ende März 2016 gab Potocnik seinen Austritt aus der Partei NEOS bekannt. Vorangegangen waren innerparteilichen Unstimmigkeit, insbesondere um die Übernahme von Aufsichtsrats-Mandaten für die Stadt Linz, die Potocnik von der FPÖ angeboten worden waren. Sein Gemeinderatsmandat übt er weiterhin als NEOS-Mandatar aus, ebenso bleibt er Fraktionsvorsitzender.[1]

Privates

Er ist Vater von zwei Kindern.

Werke

Quellen

  1. [1], Oberösterreichische Nachrichten, 22. März 2016