Bezirk St. Magdalena
| Bezirk St. Magdalena | |
| Fläche | 655,3 (6,82 %) |
| Einwohner | 11814 (5,52 %) |
| Gebäude | 1791 (7,42 %) |
| Wohnungen | 7105 (5,81 %) |
| Quelle | linz.at/zahlen (Stand: Jänner 2025) |
Der Bezirk St. Magdalena ist ein statistischer Bezirk in Linz. Er liegt nördlich des Linzer Stadtzentrums, nördlich der Donau. Der Bezirk ist geprägt vor allem durch Wohngebiete, sowie landwirtschaftliche Flächen und Waldgebiete (diese hauptsächlich im Norden).
Geographie
St. Magdalena erstreckt sich von der Donau bis in die Hügellagen des Mühlviertels. An einem unbenannten Ort nahe der Oberbairinger Straße, an der Ortsgrenze zu Altenberg, liegt der höchste Punkte von Linz auf rund 604 Metern.
Lage im Stadtgebiet
Der Bezirk liegt etwa im Nordosten des Linzer Stadtgebiets.
Seine Grenzen sind:
- im Westen: ungefähr die Leonfeldner Straße und die Ostseite des Urnenhains
- im Norden: die Stadtgrenze
- im Osten: die Johann-Wilhelm-Klein-Straße im verbauten Gebiet, in weiterer Folge eine ungefähr nach Norden führende Linie
- im Süden: die Donau
Einrichtungen
Grünflächen
Besonders im Norden im Hügelland sowie im Süden an der Donau befinden sich größere Grünflächen. Im zentralen, verbauten Gebiet befinden sich mehrere Parkanlagen:
Bilder
Verkehrsanbindung
Individualverkehr
Wichtige Straßen im Bezirk sind die Freistädter Straße (Teil der B 125) und die Leonfeldener Straße (B 126). Weniger dicht befahren, aber für den Bezirk relevant sind die Straßenzüge Pulvermühlstraße-Magdalenastraße-Oberbairinger Straße sowie Ferdinand-Markl-Straße-Dornacher Straße.
Öffentlicher Verkehr
Durch den Bezirk führt die Straßenbahn (Linien 1 und 2). Auch die Buslinie Linie 33 führt durch den Bezirk.
Geschichte
Eine Siedlung auf dem heutigen Bezirksgebiet wurde 1110 erstmals schriftlich als Haselbach erwähnt. Die heutige Kirche St. Magdalena ist schriftlich im Jahr 1482 belegt. Im Jahr 1851 wurden die Gemeindegrenzen festgelegt, dabei die Gemeinde Katzbach gegründet und von St. Magdalena abgetrennt. Im Jahr 1875 erfolgte ein Zusammenschluss mit den selbständigen Gemeinde Pöstlingberg und Lichtenberg, welcher bereits 1885 wieder rückgängig gemacht wurde. St. Magdalena wuchs dabei um die zuvor zu Altenberg gehörigen Ortschaften Auhof, Elmberg und Maderleiten an.
Im Jahr 1938 wurde St. Magdalena nach Linz eingemeindet, der Stadtteil St. Magdalena entstand.
Frühere Einteilung in Bezirke
Der Bezirk St. Magdalena wurde per 1. Jänner 2014 aus mehreren bestehenden Bezirken gebildet:
- St. Magdalena (wesentlicher Kern des neuen Bezirks)
- Elmberg (dessen westlicher Teil)
Kleinere Gebiete wurden übernommen aus den Bezirken:
- Heilham (entlang der Donau)
- Hartmayrsiedlung (Gebiet östlich des Urnenhains)
- Bachl-Gründberg (dessen Gebiete südöstlich der Leonfeldner Straße, bei der Ferdinand-Markl-Straße)
- Katzbach (Gebiet westlich der Johann-Wilhelm-Klein-Straße)
| Statistischer Bezirk |
|---|
|