Bergschlösslpark

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Bergschlösslpark
Bergschlösslpark mit Bergschlössl, Blick Richtung Osten, schwach im Hintergrund die Linzer "Skyline" um den Bahnhofsplatz
Bergschlösslpark mit Bergschlössl, Blick Richtung Osten, schwach im Hintergrund die Linzer "Skyline" um den Bahnhofsplatz
Nutzung öffentliche Parkanlage
Bezirk Froschberg
PLZ 4020
Ort Linz
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Der Berschlösslpark ist eine Parkanlage im Linzer Bezirk Froschberg. Er befindet sich zwischen Ziegeleistraße, Waldeggstraße und Bergschlösslgasse. Er hat eine Fläche von rund drei Hektar und besteht seit etwa 300 Jahren. Namensgebend ist das im Park liegende Bergschlössl. Der Park ist öffentlich zugänglich.[1]

Geschichte

Das Gelände gehörte bereits im 15. Jahrhundert zum landesfürstlichen Lehen des Stockhofs. Die Stadt erwarb das Gelände 1708, anschließend wurde Lehm abgebaut. Johann Jakob Mäderer lies ab etwa 1717 das Bergschlössl errichten. Der Park entstand 1720 als private Gartenanlage rund um das Bergschlössl. Die Jesuiten richteten im Park von 1777 bis 1787 den ersten botanisch-ökonomischen Garten von Linz ein. 1788 wurde der Park schließlich verkauft und zerstört.[1]

Erst 1902 kaufte Robert Weingärtner das Gelände und erneuerte den Park. Seit 1989 betreuen die Stadtgärten den Park und revitalisierten diesen. Die Fläche steht heute im Eigentum der Stadt Linz.

Im Frühjahr 2019 wurde die geplante Einrichtung einer Fläche für Suchtkranke kon­t­ro­ver­si­ell diskutiert.[2]

Baumfällungen 2025 für Freinbergtunnel und Protestcamp

Im Dezember 2025 wurden im Gebiet Ziegeleistraße-Waldeggstraße über 240 Bäume gefällt. Die Rodung erfolgte im und um den Bergschlösslpark sowie dem südlich angrenzenden Ziegeleipark und der Grünfläche bis zur Waldeggstraße. Notwendig wurde dies in Vorbereitung für die Errichtung des Freinbergtunnels im Rahmen der A 26 Linzer Autobahn ("Westring"). Aktivisten mehrere Initiativen versuchten die Fällungen zu verhindern, diese konnten nur unter Polizeischutz durchgeführt werden. Mehrere Aktivist*innen wurden zumindest vorübergehend verhaftet. Neben der grundsätzlichen Kritik an den Baumfällungen so nahe am Stadtzentrum wurde auch der frühe Zeitpunkt kritisiert, Jahre vor dem eigentlichen Beginn des Tunnelvortriebs. Ein Protestcamp von Aktivist*innen war bereits im November 2025 errichtet worden, nachdem ein Bohrkopf rund 15-20 Meter unter dem Park im Rahmen eines Microtunneling-Vortriebs stecken geblieben war. Diese Bohrung wurde für die Verlegung eines Kanals durchgeführt, um später den Autobahntunnel errichten zu können. Für Details, siehe Freinbergtunnel: Protestcamp 2025.

Einrichtungen

Einzelnachweise