VKB-Bank

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VKB-Bank
Branche Bankunternehmen
Adresse Rudigierstraße
Gründung 1873
Leitung Markus Auer
Geschäftszahlen Bilanzsumme: 4,1 Milliarden Euro (2025)
Mitarbeiter 646 (2026)
Umsatz 2,75 Milliarden Euro (2025)
Gewinn 28,9 Millionen Euro (2025)
Webseite VKB-Bank
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Die VKB-Bank ist eine unabhängige oberösterreichische Regionalbank. Sie unterhält 32 Filialen, die alle in Oberösterreich liegen. Die Zentrale der Bank hat ihren Sitz in der Linzer Rudigierstraße.

Über die VKB

Die VKB-Bank wurde 1873 als Genossenschaft gegründet und 1981 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Alleinaktionärin der Volkskreditbank AG ist die Volkskredit Verwaltungsgenossenschaft. Die Genossenschaft zählt rund 13.000 Mitglieder (Stand: Mai 2026)[1]. Jeder Kunde kann für ein Mindestkapital von 80 Euro Anteile an der Genossenschaft erwerben.

Die Hauptzielgruppe der Bank bilden mittelständische Betriebe, Selbstständige und Privatkunden. Gemessen am Kernkapital gehört die VKB-Bank zu den tausend größten Banken weltweit und wurde vom Fachmagazin "The Banker" als kapitalstärkstes Kreditunternehmen Österreichs eingestuft. Die Eigenmittel der Bank betrugen zum Ultimo 2007 265 Millionen Euro, 2010 rund 288,7 Millionen Euro[2] und im Geschäftsjahr 2014 314,4 Millionen Euro[3].

Der Gewinn (EGT) betrug im Geschäftsjahr 2023 rund 36,7 Millionen Euro.[4] 2024 konnte die Bank einen Rekordbetrag von 54,4 Millionen Euro bei einer Bilanzsumme von rund 3,9 Milliarden Euro erreichen.[5] Nach zwei positiven Ausreißerjahren 2023 und 2024, in denen die Bank von Zinserhöhungen profitierte, ging das Betriebsergebnis 2025 auf 37,4 Millionen Euro zurück. Generaldirektor Markus Auer bezeichnete dies dennoch als "drittbestes Ergebnis der Geschichte".[1] Das Ergebnis nach Steuern (EGT) lag 2025 bei 28,9 Millionen Euro (2024: 29,9 Millionen Euro).

Erstmals erreichte die Bank 2025 eine Bilanzsumme von über 4 Milliarden Euro, konkret 4,1 Milliarden Euro. Die harte Kernkapitalquote betrug 20,1 Prozent. Auer zeigte sich sehr zufrieden mit dem Geschäftsjahr: Trotz Zurückhaltung bei Investitionen ihrer Kernzielgruppe – unternehmerisch eigentümergeführte Mittelstandsbetriebe – konnte die Bank die Kreditnachfrage aktiv bedienen. Die Gesamtausleihungen stiegen um 1,7 Prozent auf 2,75 Milliarden Euro, wobei die Firmenkreditnachfrage unter den Erwartungen blieb. Im Privatkundenbereich, insbesondere bei Wohnbau-Ratenkrediten, verzeichnete die Bank jedoch Zuwächse.[1]

Die Einlagen wuchsen mit 5,3 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro – dreimal so stark wie die Kredite. Das Volumen der Sparbriefe erhöhte sich um 13,8 Prozent auf 351,3 Millionen Euro, die Online-Sparformen stiegen um knapp 3,3 Prozent auf 962,4 Millionen Euro.[1] Zur Bankenabgabe meinte Auer: "Ich befürchte, dass man die Bankenabgabe gar nicht mehr abschaffen wird. Auch wenn diese per se unfair sei, wenn man nur auf eine Branche eine Zusatzsteuer erhebe."[1]

Leitung

Generaldirektor der Bank ist Markus Auer.

Neben ihm besteht der Vorstand aus aktuell (Stand: Juni 2025) folgenden drei Personen[6]:

Ehemalige Generaldirektoren

Filialen der VKB

Die Bank betreibt 32 Geschäftsstellen (Stand: Mai 2026), alle in Oberösterreich. Die Filialen in Linz sind im Artikel Liste der VKB-Filialen aufgelistet.

2022 wurden Pläne bekannt gegeben, das Geschäft auf ganz Österreich auszudehnen. Noch im selben Jahr sollte eine Filiale in Wien eröffnet werden, in den Folgejahren auch in Salzburg und Graz. Zumindest die Wiener Filiale sollte eine reine Beratungsfiliale ohne traditionellen Schalterbetrieb werden.[7]

Zentrale in Linz

Zentrale der VKB-Bank an der Rudigierstraße
Zentrale der VKB-Bank an der Rudigierstraße

Die Zentrale der Bank befindet sich in einem eigenen Gebäude an der Rudigierstraße.

Einzelnachweise

Weblinks

Liste der Banken in Linz
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