Urfahr (Gemeinde)

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Die Gemeinde Urfahr ist eine ehemalige Gemeinde auf dem heutigen Stadtgebiet von Linz. Sie wurde 1919 nach Linz eingemeindet. Rathaus war zuletzt das heute noch bestehende Alte Rathaus Urfahr.

Geschichte

Ab 1492 wurde das erste Gotteshaus in Urfahr errichtet, die Nikolauskirche (auch Nikolaikirche), deren Einweihung 1505 erfolgte. Die erste Brücke nach Linz wurde 1501 errichtet. Durch die Kapuziner wurde 1680 ein Hospiz in Urfahr errichtet, 1687 schließlich auch das Kapuzinerkloster Urfahr.[1]

Urfahr erhielt das Marktrecht 1808[2], nachdem die Gemeinde jahrhundertelang darum gekämpft hatte - nachweislich seit 1492[3]. Die Erlangung des Marktrechtes ermöglichte ab 1817 schließlich ein halbjährliches Volksfest: den heutigen Urfahranermarkt.

Im Mai 1882 wurde die Gemeinde schließlich zur Stadt erhoben[1].

Im Jahr 1919 wurde die Gemeinde Pöstlingberg nach Urfahr eingemeindet. Noch im gleichen Jahr wurde schließlich Urfahr nach Linz eingemeindet. Mit rund 15.000 Einwohnern war die Stadt Urfahr zum Zeitpunkt der Eingemeindung die größte Stadt des Mühlviertels.

Das historische Urfahr bildet heute den Kern des Bezirks Urfahr.

Bürgermeister

Die Stadt Urfahr verfügte ab einer Gesetzesnovelle im Jahr 1849 über einen Bürgermeister (zuvor: Marktrichter):

In den Jahren 1945 bis 1955 unter Sowjetischer Besetzung nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Linzer Norden - die heutigen Bezirk Urfahr, Pöstlingberg, St. Magdalena und Dornach-Auhof - mit Ferdinand Markl wieder einen Bürgermeister.

Einzelnachweise