Südpark

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Südpark
Luftbild des Südparks (2012)
Luftbild des Südparks (2012)
Nutzung Gewerbegebiet
Bezirk Pichling
PLZ 4030
Ort Linz
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Der Südpark ist ein Betriebsbaugebiet im Südosten von Linz. Er liegt südöstlich der SolarCity, nordöstlich von Pichling, zwischen den Donauauen-Mitterwasser und der Westbahn.

Infrastruktur

Widmungsfläche

Es stehen 333.000 m² Betriebsansiedlungsgebiet zur Verfügung (Widmung „Betriebsbaugebiet“ oder „gemischtes Baugebiet“) zur Verfügung; davon sind noch rund 50.000 m² verfügbar. Die Fläche ist durch Straßen, Wasser-, Kanal- und Energie-Anschlüsse aufgeschlossen.[1]

Erweiterung 2023

In Zukunft soll der Südpark um weitere 14.000 m² erweitert werden. Die westlich anschließenden Flächen stehen im Eigentum der Stadt Linz und sollen zukünftig umgewidmet werden.[2]

Verkehr

Auto

Über die Straße Im Südpark besteht eine unmittelbare Anbindung an die B 1 Wiener Straße. Die West Autobahn (Anschlussstelle Asten) ist auf diesem Weg rund 5,5 Kilometer entfernt. Das Linzer Stadtzentrum befindet sich rund 10 Kilometer entfernt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Durch die Haltestelle Symbol Haltestelle Südpark Linz ( 105) ist der Südpark an das Linz AG Linien-Netz angeschlossen.

Betriebe

Derzeit sind 34 Unternehmen mit rund 1.000 Arbeitsplätzen[3] im Südpark angesiedelt. Die Unternehmen leisten jährlich etwa drei Millionen Euro an Kommunalsteuer.[3] Zu den ansässigen Unternehmen zählen etwa BÄKO, DAN-Küchen, Mathy, Fischer Brot, Heindl Metalltechnik, P. Dussmann, Rubble Master, Scheidt & Bachmann oder TMS.[4][1][5]

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Südpark bestätigt seine Rolle als zentraler Wirtschaftsstandort von Linz. Trotz wirtschaftlich herausfordernder Rahmenbedingungen bleibt die Nachfrage nach Betriebsflächen hoch. Im März 2026 beschloss der Linzer Gemeinderat eine neue Betriebsansiedelung; zudem wurden rund 15.000 Quadratmeter zusätzlich umgewidmet.[3] Zuletzt wurde der Verkauf eines rund 2.600 Quadratmeter großen Grundstücks für die neue Betriebsansiedelung der Firma Contitec GmbH im Gemeinderat beschlossen.[3]

Ein Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung ist das Unternehmen Rubble Master. Das Linzer Unternehmen zählt zu den Pionieren der Kreislaufwirtschaft und entwickelt mobile Brech- und Siebtechnik für das Recycling von Baustoffen. Seit Ende der 1990er-Jahre ist RUBBLE MASTER im Südpark angesiedelt und hat dort seinen Hauptsitz. Mit einer Exportquote von bis zu 98 Prozent und Produkten in mehr als 100 Ländern zeigt das Unternehmen die internationale Strahlkraft des Standorts. Werner Ammerer, Head of Global Marketing der RM Group, betont: *„Der Südpark bietet uns seit vielen Jahren die richtigen Rahmenbedingungen für Wachstum und Innovation. Die Nähe zu qualifizierten Fachkräften und die industrielle Stärke der Region sind zentrale Gründe, warum wir unseren Hauptstandort bewusst in Linz halten und weiterentwickeln.“*[3]

Vizebürgermeisterin Merima Zukan und Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber unterstreichen: Der Südpark ist ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklung von Linz. Die stabile Nachfrage, die hohe Wertschöpfung und die langfristige Bindung der Unternehmen zeigen, dass hier auf den richtigen Weg gesetzt wurde. Unser Ziel bleibt, den Südpark konsequent weiterzuentwickeln und zukunftsfit zu halten.[3]

Stadtentwicklung

Das Umfeld entwickelt sich dynamisch weiter: Der Stadtteil Pichling wächst stark, die Bevölkerung ist in den vergangenen zehn Jahren um rund 45 Prozent gestiegen. Parallel investiert die Stadt in Kinderbetreuung, Schulen und Infrastruktur und schafft damit ein attraktives Umfeld für Unternehmen, Beschäftigte und Familien.[3]

Geschichte

Entstanden ist der Linzer Südpark in den 1980er-Jahren unter Bürgermeister Franz Dobusch und Wirtschaftsreferent Alois Froschauer als „Industriepark Linz-Pichling“. Das Projekt verfolgte von Beginn an das Ziel, Unternehmen optimale Rahmenbedingungen zu bieten und gleichzeitig neue Maßstäbe in der Verbindung von Wirtschaft, Umwelt und Infrastruktur zu setzen. Ausgangspunkt war die zunehmende Verknappung innerstädtischer Flächen sowie ein veränderter Anspruch an moderne Betriebsstandorte. Der Südpark wurde daher als Industriepark mit Grünräumen, durchdachter Gestaltung und umfassender Infrastruktur – von Freizeit bis Versorgung – konzipiert.[3]

Bilder

Einzelnachweise