Franz Dobusch


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Franz Dobusch (2011)

Franz Dobusch (* 9. Mai 1951 in Raab, Bezirk Schärding) war 1988 bis 2013 Bürgermeister der Stadt Linz für die SPÖ. Am 16. Oktober 2013 gab er seinen Rücktritt als Bürgermeister bekannt. In der Gemeinderats-Sitzung am 7. November 2013 erfolgte schließlich die Wahl seines Nachfolgers (Klaus Luger).

Leben

Bildung

Dobusch maturierte 1971 an der Arbeiter-Mittelschule. Von 1971 bis 1973 studierte er Mathematik und Physik an der Johannes Kepler Universität, anschließend 1973 bis 1977 Rechtswissenschaften. Am 27. April 1977 promovierte er zum Dr. iur.

Beruf

Von 1975 bis 1978 war er Studien- und Vertragsassistent an der Johannes-Kepler-Universität. Nach seinem Studienabschluss war er 1978 bis 1981 Leiter der Rechts- und Organisationsabteilung in der Universitätsdirektion, anschließend bis 1988 Rektoratsdirektor der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung.

Neben seinen politischen Funktionen war er Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG und der Liva.

Politik

1975 trat er der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) bei. 1978 bis 1982 war er Landesvorsitzender der Jungen Generation der SPÖ Oberösterreich. Von 1981 bis 1998 war er Vorsitzender der SPÖ-Sektion "Neustadt". Von 1985 bis 2015 war er Mitglied des Linzer Gemeinderates. Am 21. Jänner 1988 übernahm er das Amt des Linzer Bürgermeisters. Er war bei Amtsantritt der jüngste Bürgermeister einer Landeshauptstadt[1] und war der am längsten amtierende Bürgermeister von Linz.[2]

Daneben ist er SPÖ-Bezirksparteivorsitzender (seit 1987) und Landesparteivorsitzender-Stellvertreter.

Nach bereits längeren Gerüchten gab Dobusch am 16. Oktober 2013 seinen Rücktritt bekannt. Er wurde in einer Gemeinderats-Sitzung am 7. November durch seinen Nachfolger Klaus Luger ersetzt.[3]

Privat

Dobisch ist verheiratet mit Monika Dobusch. Er hat zwei Kinder, Leonhard Dobusch und Laura Dobusch.

Als Hobbys sind auf seiner offiziellen Bürgermeister-Homepage Tennis, Fischen und Sauna angegeben[4].

Trivia

  • In der Linzer Politik und Verwaltung wurde er inoffiziell "B" (als Kurzform für "Bürgermeister") genannt.[5]

Auszeichnungen

  • Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (2015)[6]

Einzelnachweise

  1. www.linzpartei.at/wir-spoe/franz-dobusch/lebenslauf/
  2. www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,324104, Oberösterreichische Nachrichten, 21. Jänner 2010
  3. Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SP) gibt seinen Rücktritt bekannt, Oberösterreichische Nachrichten, 16. Oktober 2013
  4. www.linz.at/politik_verwaltung/6284_20843.asp
  5. www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Vom-laessigen-Uni-Assistenten-zum-maechtigen-B;art66,1217098, Oberösterreichische Nachrichten, 16. Oktober 2013
  6. Ein Ehrenzeichen unter alten Freunden, Oberösterreichische Nachrichten, 19. November

Weblinks

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Es gibt auch in der Wikipedia einen Artikel zum Thema Franz Dobusch.