Manfred Payrhuber


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Manfred Payrhuber (* 10. September 1940 in Linz; † 6. Februar 2018) war ein österreichischer Journalist und Sportkommentator.

Karriere

Payrhuber absolvierte eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann; er sollte eine Papierhandlung übernehmen.

Im Alter von 18 Jahren begann Payrhuber für den ORF zu arbeiten, dem er rund 40 Jahre lang treu blieb. Unter anderem war er 29 Jahre lang der Sportchef im Landesstudio Oberösterreich. Der Sportreporter kommentierte sechs Finale der Fußball-Weltmeisterschaft, berichtete von 12 olympischen Spielen und war mit der österreichischen Ski-Nationalmannschaft weltweit unterwegs. Er trat 2002 die Pension an.

Nach seiner Pensionierung war er für den LASK als Pressechef und Platzsprecher tätig.

Privates

Payrhuber war verheiratet und hatte drei Töchter. Seit seinem siebten Lebensjahr war er Fan des LASK.

Trivia

  • Payrhuber berichtete von der Fußballweltmeisterschaft 1978 in. Er kommentierte unter anderem das Spiel der Öst. Nationalmannschaft gegen die Niederlande (Österreich verlor 1:5). Da er nicht eine weitere Niederlage kommentieren wollte, bat er Edi Finger sen., das nächste und letzte Spiel gegen Deutschland zu kommentieren. Österreich gewann 3:2 ("Wunder von Cordoba", "I werd narrisch").[1]
  • Er tippte seine Berichte bis zuletzt auf einer Schreibmaschine, verweigerte den Einsatz eines Computers.

Einzelnachweise

  1. Der „Super Sprecher“ spricht nicht mehr, Oberösterreichische Nachrichten, 7. Februar 2018