LASK


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LASK Linz
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Sportart: Fußball
Chef-Trainer: Oliver Glasner (Stand: 9/2015)
Gegründet: 7. August 1899
Heimstadion: Stadion der Stadt Linz
Webseite: lask.at

Der Linzer Athletik-Sport-Klub (kurz: LASK Linz) ist ein österreichischer Fußballverein aus der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Seine Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß. Der LASK Linz spielt ab der Saison 2011/12 in der Ersten Liga, der zweithöchsten Liga Österreichs. Die Frauenfußballsektion spielt als LASK Ladies in der Zweiten Division Mitte, ebenfalls der zweithöchsten Liga Österreichs

Der LASK Linz wurde am 7. August 1899 als Athletiksportklub Siegfried gegründet. Die Fußballsektion entstand im Februar 1919 und nahm ihre Tätigkeit am 4. Mai 1919 auf. Insbesondere Spieler des aufgelösten Linzer Sport-Clubs (gegründet 1908) traten der Sektion bei. Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war der Gewinn der österreichischen Meisterschaft 1964/65.

Geschichte

Anfangsjahre des LASK

Der LASK Linz wurde am 7. August 1899 als Athletiksportklub Siegfried (Siegfried Linz) gegründet und war anfangs entsprechend nur im Bereich der Schwerathletik aktiv. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde im Februar 1919 auch eine Fußballsektion ins Leben gerufen. Auf Initiative Otto Wilhelm Zemanns traten hier die meisten Spieler der ehemaligen Fußballer des Linzer Sport-Clubs sowie von Germania Linz ein. Der Linzer Sport-Club war 1908 gegründet worden, löste sich aber im Laufe des Ersten Weltkriegs auf. Heute wird deswegen auch das Jahr 1908 als „Gründungsjahr“ des LASK Linz angeführt, um auf die historischen Wurzeln der Fußballsektion hinzuweisen, vereinsrechtliche Beziehungen zum Klub bestanden aber nicht. Das erste Fußballspiel bestritt Siegfried am 4. Mai 1919 gegen den Fußballverein Wels und unterlag 1:4. Dennoch entwickelte sich diese Sparte rasch zu einer der bedeutendsten des Vereins, sodass in einer außerordentlichen Hauptversammlung am 14. September 1919 der Name Linzer Athletik-Sport-Klub (Linzer ASK) angenommen wurde.

Den ersten Titelgewinn konnte die Fußballer des LASK 1924 mit dem Gewinn der oberösterreichischen Landesmeisterschaft feiern und damit erstmals den zum damaligen Zeitpunkt bereits vierfachen Meister SK Vorwärts Steyr enttrohnen. Dem LASK gelang es, den Titel auch in den folgenden beiden Saisonen zu gewinnen und er konnte 1926/27 gar alle seine Meisterschaftsspiele siegreich absolvieren. Nachdem sich der Klub 1928 dem SV Urfahr Linz in der Liga geschlagen geben musste, erlebte er unter Trainer Sepp Gurtner bald seine erfolgreichste Ära vor dem Zweiten Weltkrieg. Neben weiteren Siegen in der oberösterreichischen Meisterschaft und dem neu geschaffenen Landescup griffen die Linzer erstmals nach einem nationalen Titel. In der Amateurmeisterschaft 1931 hatte sich der Klub über Lustenau 07 und den SAK 1914 ins Endspiel gespielt, wo der GAK wartete. Nach einem 1:1 in der Steiermark konnte mit einem 2:1-Sieg der Titel auf heimischem Boden fixiert werden. Bereits 1932 erlebte dieses Finale eine Neuauflage, wobei dieses Mal die Grazer jubeln durften, nachdem sie die Endspiele mit 2:0 und 4:2 klar gewannen. Die damals stärksten Spieler der Linzer, Gustl Jordan und Pepi Mayböck schafften sogar den Sprung zum Profi-Fußball und wechselten nach Wien zum FAC beziehungsweise zur Vienna.

Sprung in den Profifußball und Aufstieg zum Double-Gewinner

Während des Zweiten Weltkriegs gelang in der Saison 1938/39 der erste Aufstieg in die Erstklassigkeit. In der Meisterschaft, die damals den Namen Gauliga XVII trug, lief es für den LASK vor allem kriegsbedingt äußerst schlecht. Immer wieder konnte der Klub nur einen Teil seiner eigentlichen Kampfmannschaft aufbieten. Der Linzer ASK stieg mit 0 Punkten ab, das 0:21 gegen die Wiener Austria bildete die höchste Niederlage. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges gelang jedoch unter dem aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten Trainer Schurl Braun, der einst im legendären Wunderteam spielte, bald der Wiederaufstieg. Nach dem Gewinn der oberösterreichischen Landesmeisterschaft setzte sich der LASK erfolgreich gegen Polizei SV Innsbruck und den Villacher SV in der Relegation 1949/50 zur A-Liga durch und brachte somit erstmals den Profifußball nach Linz. Trotz prominenter Verpflichtungen wie Josef Epp blieb der Linzer ASK im Abstiegskampf, den er zwar mehrere Jahre erfolgreich bewenden konnte, dem er 1953/54 aber schließlich erlag.

Mit dem Wiener Neuzugang Turl Brinek, der vier Jahre zuvor noch in der Weltauswahl stand, gelang aber 1957/58 der Gewinn der B-Liga und der damit verbundene Wiederaufstieg. Unter dem renommierten Trainer Karl Schlechta konnte der LASK auch bald ins Titelrennen eingreifen, 1961/62 wurde der Klub Vizemeister hinter der Wiener Austria, 1963 war im ÖFB-Cup erst im Finale, ebenfalls gegen die Austria, mit 0:1 Schluss. Der große Wurf gelang zwei Jahre später. Unter Trainer František Bufka und Co-Trainer Laszlo Simko fixierten die Linzer mit einem 2:0 gegen die Vienna als erster nicht aus Wien stammender Verein den Gewinn der Meisterschaft und holten sich mit 1:0 und 1:1 gegen den 1. Wiener Neustädter SC auch den ÖFB-Cup und somit das Double. Den Schwarz-Weißen gelang es jedoch nicht, sich an der nationalen Spitze zu behaupten, denn der Klub fand sich bald nur noch im geschlagen Mittelfeld wieder und war erstmals 1971/72 wieder ernsthaft in den Abstiegskampf verwickelt. Dennoch sorgten die Linzer im Cup für positive Schlagzeilen, 1967 und 1970 stand die Mannschaft erneut im Finale, hatte allerdings gegenüber der Wiener Austria (Entscheid durch Münzwurf) und Wacker Innsbruck das Nachsehen.

Zwischen Europacup und Zweiter Division

Konnte der Klub 1973/74 den Abstieg noch in der Relegationsrunde verhindern, kam letztendlich 1977/78 als Tabellenletzter der Gang in die Zweitklassigkeit. Mit dem Sieg in der 2. Division vor dem SK Austria Klagenfurt gelang der umgehende Wiederaufstieg und bereits im ersten Jahr nach der Rückkehr ins Oberhaus ein dritter Platz. In den folgenden Jahren pendelten die Linzer zwischen Abstiegskampf und UEFA-Cup-Plätze hin und her und konnten Mitte der 80er ihre wohl größten internationalen Erfolge feiern. Bis dato hielt der Klub den unrühmlichen Rekord, im Europapokal bei fünf Teilnahmen jeweils in der ersten Runde gescheitert zu sein, wobei insbesondere das 0:7 gegen Újpest FC schmerzte. 1984 überstand der Klub die erste Runde gegen Östers IF relativ problemlos, scheiterte aber dann an Dundee United. 1985 kam der Linzer ASK ebenfalls über Baník Ostrava in Runde 2 und schlug dort daheim Inter Mailand sensationell durch ein Tor von Johann Gröss 1:0. Auswärts setzte es allerdings ein 0:4, wobei Alessandro Altobelli gleich drei Mal traf. Der UEFA-Cup-Zeit folgte der Abstieg 1988/89 auf dem Fuße, 1993/94 gelang die Rückkehr in die Bundesliga, gemeinsam mit dem Rivalen FC Linz. Der damals 27-jährige LASK-Torhüter Josef Schicklgruber blieb 1241 Minuten (13 Spiele) ohne Gegentor und war somit ausschlaggebend für den Aufstieg.

Fusion mit dem FC Linz und Rieger-Affäre

Im Jahr 1995 schlitterte der Klub in eine finanzielle Krise, als der Linzer ASK mit einer Schuldenlast von 25 Millionen Schilling zahlungsunfähig wurde. Es wurde am 20. März 1995 Konkurs angemeldet, jedoch gelang es dem Verein im Wege eines Zwangsausgleichs der Liquidierung zu entgehen. Die Gläubiger gaben sich mit der 20-prozentigen Quote zufrieden, sodass der Verein saniert werden konnte. Am 21. Mai 1997 kam es zur hitzig diskutierten und bis heute umstrittenen Fusion mit dem Stadtrivalen und ehemaligen Meister FC Linz zum „LASK Linz“. Zwar nahm der Linzer ASK diesen Namen bereits nach dem Konkurs zum 1. Jänner 1996 an, er wurde bis dahin allerdings kaum verwendet und in den damaligen Medien als sichtbarstes Zeichen des neuen Linzer Großklubs gewertet und popularisiert. Im zehn Tage nach der Fusion stattfindenden obsoleten Meisterschaftsspiel in der vorletzten Runde zwischen dem LASK und dem FC Linz gab man sich kurioserweise eine 0:3-Blöße. In Folge übernahm der LASK einige Spieler des FC Linz, ansonsten wurde der traditionsreiche Arbeiterverein praktisch ausgelöscht.

Per Brogeland wurde 1997 als Cheftrainer verpflichtet, und die Mannschaft wurde zahlreich verstärkt, es kam unter anderem Geir Frigård, der darauf hin österreichischer Torschützenkönig wurde. Überschattet wurde die folgende Saison durch den so genannten „Rieger-Skandal“. Der damalige LASK-Linz-Präsident Wolfgang Rieger schlitterte einerseits mit seiner Rieger-Bank in den Konkurs, die finanziellen Verflechtungen mit dem Verein blieben der Öffentlichkeit jedoch verborgen. Durch den Verkauf der Leistungsträger konnte der Verein zwar saniert werden, den baldigen sportlichen Abstieg konnte man allerdings nicht verhindern. In der Saison 1998/99 erreichte man noch das ÖFB-Cup-Finale unter dem Trainer Marinko Koljanin, welches gegen den SK Sturm Graz erst im Elfmeterschießen verloren wurde. Durch den Meistertitel von Sturm Graz war der LASK Linz trotz Niederlage für den UEFA-Cup spielberechtigt, schied aber jedoch gleich in der ersten Runde des Bewerbs gegen Steaua Bukarest aus.

Beginn der Ära Reichel

Der finanziell vor dem Aus stehende Verein verhandelte in der darauffolgenden Zeit intensiv mit verschiedenen Investorengruppen. Einig wurde man sich nach sehr langen, zähen und umstrittenen Verhandlungen mit einer Investorengruppe rund um Peter M. Reichel, der seitdem auch das Präsidentenamt innehat. In der Saison 2000/2001 stieg der Verein dann schließlich aus der obersten Spielkasse ab und spielte auch in der zweiten Spielkasse lange Zeit keine führende Rolle mehr: Am 13. August 2004 setzte es sogar eine 0:8-Heimniederlage gegen den FC Kärnten. Erst nach mehreren Jahren der Aufbauarbeit, etlichen Trainerexperimenten und Spielen vor nur ein paar hundert Zusehern gelang es, die Schlagzeilen wieder ins Positive umzukehren und den LASK zu einem wirtschaftlichen und sportlichen Aufwärtstrend zu führen. Nachdem man in der Saison 2004/2005 sogar in Abstiegsgefahr geriet, wurden routinierte Spieler wie Ivica Vastic, Ales Ceh, Zeljko Milinovic und Trainer Werner Gregoritsch verpflichtet. 2006 beendete der LASK als klarer Aufstiegsfavorit die Saison als Vizemeister der zweitklassigen Ersten Liga hinter SCR Altach.

Rückkehr in die Bundesliga

2007 schließlich schaffte man mit Trainer Karl Daxbacher endlich den vielumjubelten Aufstieg in die Bundesliga - nach 6 Jahren in der Zweitklassigkeit. Dort konnte man sich auf Anhieb etablieren und wieder um die 10.000 Zuseher zu Heimspielen locken. Die Aufstiegssaison beendete der LASK Linz auf dem 6. Platz, Aufstiegstrainer Daxbacher wechselte daraufhin nach einer Schlammschlacht mit Präsident Reichel bezüglich seines Handschlagvertrags zurück zu seinem Stammverein Austria. Es folgte eine turbulente zweite Saison in der Bundesliga, in der mit Andrej Panadic, Klaus Lindenberger (setzte sich als Sportdirektor selbst als Trainer ein, wurde aber wegen Erfolglosigkeit von Reichel gekündigt) und zuletzt Hans Krankl (für die letzten Spiele) gleich drei Trainer verschlissen wurden. Sportlich war die Saison sehr durchwachsen - bis zum Ende kämpfte man gegen den Abstieg um am Ende auf Platz 7 zu landen. Die wichtigen Oldies Michael Baur und Ivica Vastić beendeten nach Saisonende ihre höchst erfolgreichen Karrieren.

Versuchter Platzsturm von LASK-Fans in Wiener Neustadt am 17. Juli 2010

Zur Saison 2009/2010 kam mit Matthias Hamann ein unerfahrener, ehemaliger Spieler als Trainer und Sportdirektor zum LASK. In der Winterpause zerstritt sich Hamann aber mit Präsident Reichel und am 5. Februar 2010, genau eine Woche vor dem Meisterschaftsstart, wurde Helmut Kraft als neuer Trainer präsentiert. Die Saison 2009/2010 beendete der LASK abermals im Niemandsland der Tabelle auf dem 7. Platz.

Nach dem Misserfolg in der Herbstsaison löste Georg Zellhofer Kraft als Trainer ab, wurde jedoch nach kurzer Zeit von Walter Schachner abgelöst. Am Ende der Saison 2010/11 musste der LASK schließlich wieder in die zweitklassige Erste Liga absteigen. Der Versuch des sofortigen Wiederaufstiegs in die höchste österreichische Spielklasse misslang.

2012 Zwangsabstieg in den Amateurbereich und abgewendeter Konkurs

Am 30. April 2012 wurde dem Verein von der österreichischen Bundesliga die Lizenz für die Saison 2012/13 verweigert.

Zur Saison 2012/13 löste Karl Daxbacher Walter Schachner als Trainer des LASK ab.[1] Daxbacher war schon 2006 bis 2008 Trainer des LASK und hatte sich damals im Streit mit Präsident Reichel vom LASK getrennt.[2] Der LASK wurde in der Saison 2012/13 Meister der Regionalliga Mitte und qualifizierte sich damit für die Relegationsspiele gegen den FC Liefering, Meister der Regionalliga West. Der oberösterreichische Traditionsklub war aber gegen die von Red Bull gesponserten Lieferinger völlig chancenlos und verlor das Auswärtsspiel in Salzburg mit 0:2 und das Heimspiel gar mit 0:3. Damit wurde der Wiederaufstieg in die Erste Liga verfehlt. Während des Heimspiels kam es zu Ausschreitungen der enttäuschten Fans.[3] Da gleichzeitig der Lokalrivale Blau-Weiß Linz aus der Ersten Liga absteigen musste, war die Stadt Linz in der Saison 2013/14 erstmals seit der Gründung der österreichischen Bundesliga im Jahr 1974 mit keinem Klub in den obersten zwei Fußballligen des Landes vertreten.

In der Saison 2013/14 verließ der LASK aus Kostengründen seine übliche Heimstätte auf der Gugl und spielte stattdessen, trotz Protest der Fans, zeitweise in Schwanenstadt. Am 9. Oktober 2013 wurde gemeldet, dass dem Traditionsverein der Konkurs drohe.[4] Im Dezember 2013 übernahm nach einer außerordentlichen Vollversammlung die Investorengruppe „Freunde des LASK“ um den neuen Präsidenten Wolf-Dieter Holzhey den Verein.[5]

In der Rückrunde der Regionalliga-Saison 2013/14 gelang erneut der Meistertitel und somit die Qualifikation für die Relegation gegen den Neunten der Ersten Liga den SC-ESV Parndorf 1919. Dort setzte man sich auswärts mit 1:0 durch, im Heimspiel gelang vor 10.000 begeisterten Zuschauern ein 1:1, womit der Wiedereinstieg in den Profifußball gelungen war. Die LASK 1b Mannschaft erreichte mit der Spielgemeinschaft ASKÖ Linz Zöhrdorf den Meistertitel der 2.Klasse Mitte ohne einen Punkt abzugeben, dies gelang als einziges Team in Österreich. Präsident Wolf-Dieter Holzhey gab in weiterer Folge seinen Rücktritt bekannt, um sich wieder auf seine anderen Aufgaben konzentrieren zu können.[6]

Wieder zurück in der zweiten Spielklasse wurde der Durchmarsch in die Bundesliga als Ziel ausgegeben. Die Mannschaft wurde dementsprechend mit vielen bekannten Spielern, die bereits Bundesligaerfahrung haben, verstärkt. Den Herbst beendete die Mannschaft auf dem ersten Platz, startete jedoch schwach ins Frühjahr. Nach einer Niederlage gegen den SV Mattersburg, der in der Zwischenzeit die Tabellenführung übernommen hatte, entließ der Verein im März 2015 Trainer Karl Daxbacher und machte Martin Hiden zum neuen Übungsleiter.[7] Nach lediglich acht Punkten aus neun Spielen wurde für die letzten drei Runden Alfred Olzinger zum Cheftrainer ernannt, Hiden übernahm die Rolle des Co-Trainers. Der LASK beendete die Saison hinter dem Meister und Aufsteiger Mattersburg und Liefering auf Platz 3.

Am 25. Mai 2015 wurde in einer Presseaussendung bekanntgegeben, das nächste Saison Oliver Glasner, zu diesem Zeitpunkt noch Trainer der SV Ried, auf die Betreuerbank des LASK Linz wechselt. Neben seinen Agenden als Cheftrainer wird Oliver Glasner bei den Linzern auch als Sportdirektor fungieren.[8]

Stadion

Der LASK spielt im Linzer Stadion auf der Gugl. Das Stadion bietet in der derzeitigen Konfiguration 20.104 Zuschauern Platz. Das Linzer Stadion ist damit Oberösterreichs größtes Stadion und das zweitgrößte Leichtathletikstadion Österreichs nach dem Wiener Ernst-Happel-Stadion. Zwischen 1968 und 1997 wurde hier auch insgesamt neun Länderspiele ausgetragen. Genutzt wird das Gugl-Oval, neben dem LASK, auch vom Lokalrivalen FC Blau-Weiß Linz. Bis zur Fusion mit dem LASK war es auch die Heimstätte des Linzer Fußballclubs SK VÖEST Linz(Der seit 2013 wieder neu formiert wird). Vor der Eröffnung des Linzer Stadions am 28. Juni 1952 spielte der Klub am vereinseigenen LASK-Platz in der Paul-Hahn-Straße, wo sich heute die HTL Linz – LiTec befindet. Seit 2008 wird das Stadion generalsaniert und modernisiert.

Immer wieder gibt es Gerüchte um ein neues, reines Fussballstadion, was aber aus finanziellen Gründen bis auf absehbare Zeit sehr unwahrscheinlich ist.

Trainingsplätze

Quelle?

Personen

Führungsstruktur

  • Präsident / Geschäftsführung: Peter-Michael Reichel
  • Vize-Präsident: KR Helmut Oberndorfer
  • Vize-Präsidentin: Sandra Reichel
  • Ehrenpräsident: Georg Starhemberg
  • Beirat: Josef Anreiter, Mag. Andreas Blumauer, Siegmund Gollner, Mag. Erika Hameder, Alfred Lebschy, Klaus Lindenberger, Mag. Christoph Patzalt, Dr. Klaus Steiner
  • Presse/PR: Manfred Payrhuber
  • Stadionsprecher: Wolfgang Lehner

Bundesligamannschaft

Kader

Stand: 8. Juli 2011[9][10]

Torhüter
1 AUT Thomas Mandl
20 AUT Pavao Pervan










Verteidiger
07 AUT Ulrich Winkler
12 AUT Florian Hart
13 AUT Christoph Kobleder
16 AUT Robert Schellander
18 AUT Sebastian Wimmer
24 USA Shawn Maurice Barry
25 AUT Dominik Stadlbauer
26 AUT Kevin Wimmer


Mittelfeldspieler
8 AUT Florian Metz
6 AUT René Aufhauser Kapitän
14 AUT Gernot Trauner
11 AUT Leonhard Kaufmann
23 AUT Daniel Kogler
27 AUT Ali Hamdemir
29 AUT Attila Varga
30 AUT Sebastian Schröger
10 BRA Luiz Henrique De Oliveira
32 AUT Marco Koller
36 AUT Benjamin Freudenthaler
Stürmer
9 AUT Harald Unverdorben
17 AUT Lukas Kragl
19 AUT Florian Templ
21 AUT Hannes Aigner








Transfers

Stand: 22. Februar 2011[11]

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2010
Winter 2010/11

Aktuelles Betreuerteam

  • Trainer: AUT Walter Schachner
  • Co-Trainer: AUT René Poms
  • Konditionstrainer: AUT Gerhard Zallinger
  • Tormann-Trainer: AUT Wolfgang Wimmer
  • Masseur: AUT Christian Scherrer, AUT Werner Schwarz

Meistermannschaften

Torschützenkönige

Trainer

Erfolge

International

  • Europapokal
    • 2 x Zweite Runde Europapokal: 1984, 1985 (UEFA-Pokal)

National

  • Österreichische Meisterschaft
    • 1 x Österreichischer Profimeister: 1965
    • 1 x Österreichischer Amateurmeister: 1931
    • 1 x Österreichischer Vize-Profimeister: 1962
    • 1 x Österreichischer Vize-Amateurmeister: 1932
    • 4 x Österreichischer Zweitliga-Meister: 1958 (B-Liga) 1979, 1994 (2. Division), 2007 (Erste Liga)
  • Österreichischer Cup
    • 1 x Österreichischer Cupsieger: 1965
    • 4 x Österreichischer Cupfinalist: 1963, 1967, 1970, 1999

Regional

  • 15 x Oberösterreichischer Landesmeister: 1924, 1925, 1926, 1927, 1929, 1930, 1931, 1932, 1936, 1939, 1947, 1948, 1950, 2001 (Amateure), 2003 (Amateure)
  • 1 x Meister Regionalliga Mitte (3. Spielstufe in Österreich): 2011 (Amateure)
  • 6 x Oberösterreichischer Cupsieger: 1929, 1931, 1932, 1935, 1937, 1946

Einzelnachweise

  1. Vorlage:Internetquelle
  2. Vorlage:Internetquelle
  3. LASK: Krawalle statt Aufholjagd – 0:3 | Nachrichten.at
  4. LASK geht das Geld aus: Konkurs droht sport-ORF.at, 8. Oktober 2013.
  5. LASK-Übernahme besiegelt – Holzhey folgt Reichel Nachrichten.at, 24. Dezember 2013, abgerufen am 1. Januar 2014.
  6. Holzhey nicht mehr LASK-Präsident, Oberösterreichische Nachrichten, 1. Juli 2014
  7. derstandard.at
  8. ooe.orf.at
  9. Bundesliga.at: Kaderliste LASK Linz (abgerufen am 24. Februar 2011)
  10. LASK Linz: Bundesliga-Team LASK Linz, Saison 2010/11 (abgerufen am 24. Februar 2011)
  11. Transfermarkt.at: ‘‘Transfers Bundesliga 2010/11 (abgerufen am 22. Februar 2011)

Literatur

  • Rudolf Matheis (Hrsg): Ewig lockt der LASK - Das offizielle Buch zu ‚100 Jahre LASK‘, Trauner-Verlag, Linz, 2008, ISBN 978-3-85487-822-3

Weblinks

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