Landesregierung Stelzer

Aus LinzWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Landesregierung Stelzer ist die Oberösterreichische Landesregierung in der XXVIII. Gesetzgebungsperiode seit dem 6. April 2017. Sie folgte der Landesregierung Pühringer V nach.

Am 11. September 2016 wurden von der ÖVP Oberösterreich die personellen Weichenstellungen für die Zeit nach Landeshauptmann Josef Pühringer präsentiert. Der bisherige Landeshauptmannstellvertreter Thomas Stelzer folgte Pühringer mit 6. April 2017 als Landeshauptmann nach und erhielt auch das Finanzressort, Landesrat Michael Strugl erhielt ein Mitspracherecht beim laufenden Budget und der mittelfristigen Finanzplanung. Außerdem wanderten die Forschungs- und Wissenschaftsagenden von Stelzer zu Strugl.[1]

Geschichte

Am 9. Februar 2017 wurde bekannt, dass Josef Pühringer am 6. April 2017 sein Amt an Thomas Stelzer übergeben soll. Mit 6. April 2017 wurde Christine Haberlander neue Landesrätin, Landesrat Michael Strugl folgte als Landeshauptmannstellvertreter nach.[2] Die Frauenagenden wanderten im Juli 2016 vorübergehend von ÖVP-Landesrat Thomas Stelzer an die SPÖ-Landesrätin Birgit Gerstorfer, diese wurden von ÖVP-Landesrätin Christine Haberlander übernommen.[3][4]

Wechsel Strugl-Achleitner

Mitte 2018 wurde bekannt, dass Michael Strugl mit Jahresende in den Vorstand des Verbund-Konzerns wechseln würde. Als sein Nachfolger als Landesrat wurde der bisherige Eurothermen-Leiter Markus Achleitner nominiert; die Agenden als Landeshauptmann-Stellvertreterin übernahm Christine Haberlander. Der Wechsel wurde am 6. Dezember 2018 durchgeführt.

Wechsel Podgorschek-Klinger

Mit 23. Mai 2019 wurde Wolfgang Klinger als neuer Sicherheits-Landesrat angelobt, in Nachfolge des zurückgetretenen Elmar Podgorschek. Klinger war zuvor unter anderem Landtags- und Nationalratsabgeordneter sowie Bürgermeister von Gaspoltshofen gewesen.[5]

Wechsel Anschober-Kaineder

Mit 30. Jänner 2020 wurde Stefan Kaineder als neuer Umwelt-Landesrat angelobt, in Nachfolge des zum Gesundheitsministers berufenen Rudolf Anschober. Kaineder war zuvor Landtagsabgeordneter gewesen.[6]

Regierungsmitglieder

Amt Bild Name Partei Zuständigkeitsbereiche
Landeshauptmann Thomas Stelzer Thomas Stelzer ÖVP Finanzen, Kultur, Personal, Jugend, Entwicklungszusammenarbeit[2]
Landeshauptmann-Stellvertreterin Foto.png Christine Haberlander ÖVP Bildung, Kinderbetreuung, Gesundheit und Frauen[2] Landeshauptmann-Stellvertreterin seit 6. Dezember 2018
Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner Manfred Haimbuchner FPÖ Wohnbau, Naturschutz, Hochbau, Baurecht, Familien
Landesrat Stefan Kaineder Stefan Kaineder Grüne Umwelt, Asyl, Integration
Landesrätin Birgit Gerstorfer Birgit Gerstorfer SPÖ Gemeinden (geteilt mit Maximilian Hiegelsberger), Soziales
Landesrat Maximilian Hiegelsberger Maximilian Hiegelsberger ÖVP Gemeinden (geteilt mit Birgit Gerstorfer), Landwirtschaft[7]
Landesrat Wolfgang Klinger Wolfgang Klinger FPÖ Sicherheit, Feuerwehrwesen, Hochwasserschutz
Landesrat Günther Steinkellner Günther Steinkellner FPÖ Infrastruktur
Landesrat Markus Achleitner Markus Achleitner ÖVP Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Tourismus, Energie, Europa, Sport, Raumordnung, Forschung, Wissenschaft. Nachfolger von Michael Strugl per 6. Dezember 2018
Vorzeitig ausgeschiedene Mitglieder der Landesregierung
Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl Michael Strugl ÖVP Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Tourismus, Energie, Europa, Sport, Raumordnung, Forschung, Wissenschaft[2] Ausgeschieden per 6. Dezember 2018
Landesrat Elmar Podgorschek Elmar Podgorschek FPÖ Sicherheit, Feuerwehrwesen, Hochwasserschutz; Rücktritt, Nachfolger per 23. Mai 2019 wurde Wolfgang Klinger
Landesrat Rudi Anschober Rudolf Anschober Grüne Umwelt, Asyl, Integration; zum Gesundheitsminister berufen, Nachfolger per 30. Jänner 2020 Stefan Kaineder


Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

Wikipedialogo125x125.png
Dieses Dokument entstammt ursprünglich aus der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Landesregierung Stelzer, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste. Wie im LinzWiki stehen alle Texte der Wikipedia unter der CC-BY-SA-Lizenz.