Bischöfliches Gymnasium Petrinum


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Bischöfliches Gymnasium Petrinum
Schulname: Bischöfliches Gymnasium Petrinum
Bild
Schultyp: AHS
Anschrift: Petrinumstraße
PLZ: 4040
Ort: Linz
Schulträger: Stadt Linz
Gründungsjahr: 1897
Schülerzahl:
Lehrerzahl: 65
Schulleiter: Klemens Keplinger
Schulkennzahl:
Webseite: petrinum.at

Das Bischöfliche Gymnasium Petrinum (auch Kollegium Petrinum) ist eine Allgemeinbildende Höhere Schule im Linzer Bezirk Urfahr. Sie befindet sich an der Petrinumstraße.

Daten

Schulgeld

Die Schule wird als Privatschule geführt, dementsprechend wird Schulgeld verlangt. Derzeit werden für das erste Kind der Familie an der Schule 97 €, 10 Mal pro Jahr verlangt (Stand: 3/2017). Für Geschwisterkinder werden gestaffelte Tarife angeboten, auch können sozial schwächere Familien eine Verringerung des Betrags erreichen.[1]

Absolventen

Hier eine Auflistung bekannter Absolventen der Schule:

Absolventenverband

Die Absolventen des Petrinum sind im Verband der Altpetriner organisiert.

Geschichte

Der Spatenstich erfolgte am 29. Juli 1895. Am 30. Mai 1896 erfolgte die Benennung der Schule nach dem Apostel Petrus Collegium Petrinum. Die Grundsteinlegung erfolgte am 2. Juli 1896.

Der erste Unterricht im Gebäude erfolgte 1897; es wurden bereits 340 Schüler unterrichtet. Die feierliche Einweihung erfolgte am 2. und 3.Mai 1898. Mit Erlass des Ministeriums vom 15. Jänner 1903 erlangte die Schule das Recht der Abnahme der Reifeprüfung (Matura).

Während des Ersten Weltkriegs diente das Gebäude als Militärspital; die Schule war in dieser Zeit in den Stiften Gleink und Schlierbach untergebracht, nach dem Krieg bis 1920 auch in Enns. Erst mit beginn des Schuljahres am 17. September 1920 kehrte der Schulbetrieb in das Gebäude in Linz zurück.

Auch während des Zweiten Weltkriegs fand kein Unterricht im Petrinum statt. Das Gebäude sollte enteignet werden; vorgesehen war es für den Bau einer Technischen Hochschule. Die Diözese wollte das Gebäude aber nicht freigeben und konnte den Enteignungsprozess durch Einsprüche und Berufungen letztlich bis nach Kriegsende hinauszögern. Das Gebäude wurde inzwischen von der Verwaltung genutzt, nur militärische Flakbeobachtung war auch hier untergebracht. Als Militärlazarett wurde das Gebäude nur in den letzten Kriegstagen benutzt.[2]

Bauwerk

Detail der Fassade mit Beschriftung

Das Gebäude hat eine Länge von 95,9 Metern und eine Breite von 80 Metern. Die vier Stockwerke haben eine Höhe von insgesamt 22,5 Metern. Insgesamt verfügt das Haus über 957 Metern

Die Baukosten (inklusive Kauf des Grundstücks) betrugen knapp über 2 Millionen Kronen. Finanziert wurde dieser Betrag vorrangig durch Spenden.[3]

Am Dach des Hauptgebäudes befindet sich die Sternwarte Petrinum.

Einzelnachweise

  1. petrinum.at: Schulgeld
  2. Petrinum.at: Geschichte 1938-1945
  3. Petrinum.at: Geschichte 1895-1897

Weblinks

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Es gibt auch in der Wikipedia einen Artikel zum Thema Bischöfliches Gymnasium Petrinum.