Johann Konrad Vogel


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Gedenktafel am Haus Altstadt 4

Johann Konrad Vogel (9. August 1796 in Weihenzell, Franken, Bayern; † 6. Oktober 1883 in Linz) war österreichischer Zuckerbäcker, Presbyter und Wohltäter. Er begründete den Ruhm der Linzer Torte und machte sich um den evangelischen Pfarrgemeinderat (als Presbyter) und um das Armenwesen in Linz bemüht.

Leben

Johann Konrad Vogel lernte das Zuckerbäckerhandwerk. Im Jahr 1822 kam er schließlich nach Linz und begann bei Katherina Kreß, der Witwe eines Linzer Zuckerbäckers, zu arbeiten. Die beiden heirateten ein Jahr später (1823). Er führte im Betrieb die heute als Linzer Torte bekannte Süßspeise ein und trug so maßgeblich zu deren Verbreitung bei.

1826 wurde Vogel vom Magistrat der Stadt Linz zum Armenvater gewählt. In dieser Funktion war er 50 Jahre lang tätig und machte sich dabei um die Anliegen der Armen verdient. Ebenso gründete er Vereine zur Versorgung alter Bürger, Bürgerswittwen und Dienstboten.

Am 10. März 1834 wurde Vogel einstimmig zum Kirchenvorsteher der evangelischen Gemeinde Linz und Umgebung gewählt[1]. Er übte dieses Amt bis 1861 aus. In dieser Zeit wurde die Martin-Luther-Kirche errichtet (1842-1844) und eingeweiht (20. Oktober 1844).

Johann Konrad Vogel starb am 8. Oktober 1883. Er wurde zunächst am Barbarafriedhof in einem Ehrengrab beigesetzt. Das Grab wurde 1969 auf den Stadtfriedhof St. Martin verlegt.

Ehrungen

Einzelnachweise

  1. http://www.linz-evang.at/Geschichte.htm
  2. linz.at/strassennamen: Johann-Konrad-Vogel-Straße
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