Historisches Jahrbuch der Stadt Linz

Aus LinzWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Historische Jahrbuch der Stadt Linz ist eine Zeitschrift zur Erforschung der Linzer Stadtgeschichte. Die Publikation wird vom Archiv der Stadt Linz herausgegeben und besteht in dieser Form seit 1955, ein Vorgängerformat existierte ab 1935.

Geschichte der Publikation

Das Historische Jahrbuch der Stadt Linz entwickelte sich aus dem 1935 bis 1954 jährlich erschienenen „Jahrbuch der Stadt Linz“.[1] In dieser Publikation wurden neben Berichten zum kulturellen Leben der Stadt Linz beständig stadthistorische Beiträge veröffentlicht. Zeitliche Unterbrechungen stellten die Jahre 1937 bis 1949 dar.

Durch die 1955 erfolgte Aufspaltung in ein „Historisches Jahrbuch der Stadt Linz“ und eine Publikation mit naturkundlichem Schwerpunkt (ÖKO.L) erhielt die Stadtgeschichtsforschung eine eigenständige Zeitschrift. Die Redaktion liegt seit diesem Zeitpunkt beim Archiv der Stadt Linz. Nach Vorläufern in den Jahren 2001 und 2002 werden seit 2004 Themenbände an Stelle der bisherigen Sammelbände veröffentlicht. Der inhaltliche Schwerpunkt verlagerte sich in den letzten Jahren zur Zeitgeschichtsforschung mit einem Schwerpunkt auf Nationalsozialismus und Erste Republik.[1]

Dank Genehmigung des Linzer Stadtarchivs stehen die Jahrgänge 1935–1936 und 1949–2003/04 für rein wissenschaftliche, nicht-kommerzielle Nutzung online zur Verfügung.[2]

Inhalte

Historisches Jahrbuch 1955

Historisches Jahrbuch 1956

1956, 287 Seiten[3]

Historisches Jahrbuch 1957

Historisches Jahrbuch 1958

Historisches Jahrbuch 1959

Historisches Jahrbuch 2001

  • Erwin Reidinger (Winzendorf): Mittelalterliche Stadtplanung am Beispiel Linz. S.11
  • Wieland Mittmannsgruber (Linz): Die Linzer Stadtverwaltung 1848–1918. Organisation, Aufgaben und Bedienstete vom Beginn der Gemeindeautonomie bis zum Ende der Monarchie unter Einschluss der Entwicklung der Gemeindeselbstverwaltung. S.99
  • Georg Wacha (Linz): Die „Allgemeine Sparkasse“ und Linz 1849–1914. S.291
  • Oskar Dohle (Salzburg): Vom Kirchenbauverein zur Großstadtpfarre. Die Geschichte der Pfarre Christkönig in Linz. S.333
  • Norbert Kriechbaum (Linz): Zur Vorgeschichte der Pfarre Urfahr. S.379
  • Gabriele Ziethen (Worms): Namen wie Sterne – Zum Uranius-Graffito aus Linz. S.395

Historisches Jahrbuch 2003/2004

ARCHIVTHEORIE UND ARCHIVMANAGEMENT
  • Erich Wolny: Zeitgemäße Leitung des Stadtarchivs – verlangt sie eine neue Sicht der Funktion? S.29
  • Wilhelm Rausch: Vor fünfzig Jahren. S.33
  • Lorenz Mikoletzky: Wozu ein Archiv? S.47
  • Peter Csendes: Metaphern für Archive – das Archiv als Metapher? S.49
  • Walter Schuster: Zur Strategie für Archive. S.57
  • Ferdinand Opll: Öffentlichkeitsarbeit in Kommunalarchiven. Überlegungen am Beispiel des Wiener Stadt- und Landesarchivs. S.73
  • Lukas Morscher: Zukunft der Archive – Archive der Zukunft. Vorschläge für ein zukünftiges Marketing von Archiven. S.95
  • Gerhart Marckhgott: Paradigmenwechsel. Das Oberösterreichische Landesarchiv vor der „digitalen Revolution“. S.109
  • Josef Riegler: Digitalisierung mittelalterlicher Urkunden – Aspekte der Medienkonvertierung im Steiermärkischen Landesarchiv. S.119
  • Maximilian Schimböck: Kommunalarchive als Dienstleistungsbetriebe. Das Beispiel Linz. S.133
  • Werner Matt: Linz als das pulsierende Herz der Kommunalarchivare. Fritz Mayrhofer und der Arbeitskreis der Kommunalarchivare Österreichs. S.141
  • Siegfried Haider: Das Oberösterreichische Archivgesetz in seinen Auswirkungen auf die Gemeinden. S.147
  • Thomas Klagian: Die Abenteuer eines jungen Archivars in Bregenz. S.159
  • Hans Eugen Specker: Arbeitsgemeinschaften zum Erfahrungsaustausch und als Interessenvertretung von Kommunalarchiven in Deutschland. S.165
  • Josef Nössing: Gemeindearchive in Südtirol. Zur Geschichte der Gemeindearchive in Südtirol sowie deren Erhaltung und Pflege. S.173
(STADT)GESCHICHTSFORSCHUNG – THEORIE UND PROJEKTE
  • Wilfried Ehbrecht: 30 Jahre Westfälischer Städteatlas. Ein regionaler historischer Städteatlas im Kontext europäischer Forschung. S.183
  • Gabriella Hauch: Zukunft heißt erinnern. Zur Genese der historischen Frauenforschung im gesellschaftlichen und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext. S.205
  • Peter Johanek: Stadt und Zisterzienserinnenkonvent. Ausblick auf ein Forschungsprogramm. S.217
  • Anton Eggendorfer: Fünf Jahre Projekt „Netzwerk Geschichte“ in Niederösterreich. Eine Bestandsaufnahme. S.231
  • Georg Heilingsetzer: Alfred Hoffmann und die Stadtgeschichte. Bemerkungen anlässlich des 100. Geburtstages des Archivars, Historikers und Lehrers. S.241
  • Helmut Konrad: Universitäten in Bewegung: Zur Dynamisierung des Bildungssystems. S.253
QUELLEN
  • Walter Aspernig: Grundlagenforschung und Stadtgeschichte in Oberösterreich: Anmerkungen zur Edition der „Quellen zur Geschichte von Wels“. S.265
  • Leopold Auer: Materialien zur Linzer Stadtgeschichte im Haus-, Hof- und Staatsarchiv. S.273
  • Fritz Koller: Die „Linzer Akten“ im Salzburger Landesarchiv. S.279
  • Johannes Seidl: Von der Immatrikulation zur Promotion. Ausgewählte Quellen des 19. und 20. Jahrhunderts zur biographischen Erforschung von Studierenden der Philosophischen Fakultät aus den Beständen des Archivs der Universität Wien. S.289
  • Brigitte Kepplinger: Fürsorgeakten als historische Quelle. Die Betreuungsakten des Linzer Jugendamtes (1918–1950). S.303
LINZER STADTGESCHICHTE
  • Erwin M. RuprechtsbergerOtto H. Urban: Eine bronzene Schwertklinge vom Luftenberg – Zur Spätbronzezeit im Linzer Raum. S.313
  • Willibald Katzinger: Linz ohne Phantomzeit. S.327
  • Anneliese Schweiger: Weinbau im alten Linz. S.341
  • Georg Wacha: Albrecht Dürer in Linz. S.349
  • Herta Hageneder: Ein Beitrag zur Geschichte der Gegenreformation in Linz. S.355
  • Rainer F. Schraml: Bernhard Weidner (1640–1709). Ein Linzer Schusterssohn als Abt des Zisterzienserstiftes Wilhering in Oberösterreich. S.359
  • Alfred Ogris: Die Linzer Wollzeugfabrik und die Orientalische Kompanie: Reaktionen in Kärnten (1725/26) auf eine Privilegierung. S.375
  • Gerhard Winkler: Johann Puchner und seine Weltsprache Nuove-Roman. S.387
  • Wieland Mittmannsgruber: Bürger der Stadt Linz. Erwerb, Inhalt und Verlust des Gemeindebürgerrechts im 19. und 20. Jahrhundert. S.395
  • Monika Würthinger: Gruß aus Linz. Correspondenzkarten dokumentieren Bau des Neuen Domes. S.411
  • Rudolf Zinnhobler: Franz Sales Maria Doppelbauer. Korrekturen zu einem Bischofsbild. S.427
  • Emil Puffer: Hans Rösler – der letzte Stadtamtsleiter von Urfahr. S.441
  • Oskar Dohle: Geld für den Krieg. Die Kriegsanleihe-Zeichnungen der Städte Linz und Urfahr im Ersten Weltkrieg. S.457
  • Andrea Kammerhofer: „Lebende Bilder“ in Linz. S.475
  • Harry Slapnicka: Knapp über der Wahrnehmungsgrenze. Oberösterreichs Gauleiter der DNSAP fast so bedeutungslos wie die Partei selbst – weit über Hitlers Machtübernahme vom Jahre 1926 hinaus. S.491
  • Kurt Tweraser: Wirtschaftspolitik zwischen „Führerstaat“ und „Gaupartikularismus“. Eigruber und Hinterleitner: Der „Gaufürst“ und sein Wirtschaftsberater. S.499
  • Birgit Kirchmayr: Der Briefwechsel August Zöhrer – Elise Posse im Archiv der Stadt Linz. Eine „Fußnote“ zur Geschichte des „Linzer Führermuseums“. S.515
  • Hermann Rafetseder: Das „KZ der Linzer Gestapo“. Neue Quellen im Rahmen des Österreichischen Versöhnungsfonds zum „Arbeitserziehungslager“ Schörgenhub. S.523
  • Michael John: Maghrebinien in Linz. Beobachtungen über eine verborgene Seite der Stadt. S.541
  • Winfried R. GarschaClaudia Kuretsidis-Haider: „Traurige Helden der Inneren Front“. Die Linzer Tagespresse und die Anfänge der gerichtlichen Ahndung von NS-Verbrechen in Oberösterreich 1945/46. S.561
  • Helmut Fiereder: Die Wiederbegründung der jüdischen Gemeinde von Linz 1945–1948. S.583
  • Johannes Ebner: Im Boot des Bischofs Franz S. Zauner. „Porträts“ der Bistumsleitung. S.595
  • Siegbert Janko: Linz – Von der Stahlstadt zur Kulturstadt. S.607
ALLGEMEINE GESCHICHTE UND S TADTGESCHICHTE
  • Karl Vocelka: Vom himmlischen Jerusalem bis Brasilia. Zur utopischen Stadt in der Geschichte der Menschheit. S.625
  • Herwig Wolfram: Die Stadt der Frauen. S.635
  • Georg Scheibelreiter: Der König verlässt die Stadt. Überlegungen zur räumlichen Veränderung der Herrschaft im 7. und 8. Jahrhundert. S.641
  • Walter Brunner: Neues und Interessantes zur Frühgeschichte der Stadt Graz. S.657
  • Alois Niederstätter: Die Städte der Grafen von Montfort und von Werdenberg. Ein strukturgeschichtlicher Vergleich. S.677
  • Hannes Obermair: Vormoderne Übergangsregion? Die Städtelandschaft im Raum Trient-Bozen im Hoch- und Spätmittelalter. S.697
  • Susanne Claudine Pils: Wem gehört die Stadt? Von der Nutzung des städtischen Raums. S.711
  • Heinrich Koller: Stadt und Staat. Das Hauptstadtproblem unter Kaiser Friedrich III. S.719
  • Rudolf Kropf: Die spätmittelalterliche Gründung einer Kleinstadt im westungarisch-österreichischen Grenzraum (Stadtschlaining). S.739
  • Roman Sandgruber: Die Grenzen der Stadt. S.749
  • Kurt Mühlberger: Bemerkungen zum Wiener Poetenkolleg. S.763
  • Franz-Heinz Hye: Ein unbekanntes, spätes Dokument – vom 11. Juni 1646 – zur Geschichte des Bauernaufstandes des Stefan Fadinger von 1626. S.779
  • Helmut Kretschmer: Zur Geschichte des Wiener Mozart-Denkmals. S.785
  • Johann Seedoch: Eingemeindungen im Stadtgebiet von Eisenstadt. S.797
  • Helmut Lackner: Ein „blutiges Geschäft“ – Zur Geschichte kommunaler Vieh- und Schlachthöfe. Ein Beitrag zur historischen Städtetechnik am Beispiel Österreich. S.805
  • Wolfgang Maderthaner: Pathologie der Großstadt – Geschichten um den Praterstern. S.829
  • Evan Burr Bukey: Ein bitterer Triumph: Die Kampfmoral der deutschen Zivilbevölkerung 1941. S.839
  • Wolfgang Weber: Gibraltar liegt in Jamaika. Zur Geschichte des Internierungslagers Gibraltar in Kingston 1940–1948. S.863
  • Wolfgang NeugebauerHerwig Czech: Medizin und Gedächtnis. Zum Umgang mit den NS-Medizinverbrechen in Österreich nach 1945. S.873

Literatur

  • Autorenregister zu den Historischen Jahrbüchern 1966 bis 1980. In: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz. 1982, S. 255–257 (online (PDF) im Forum OoeGeschichte.at).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Historisches Jahrbuch der Stadt Linz
  2. Webseite im Forum OoeGeschichte.at
  3. Historisches Jahrbuch 1956 (linz.at Stadtgeschichte)
Dieses Dokument entstammt ursprünglich aus der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste. Wie im LinzWiki stehen alle Texte der Wikipedia unter der CC-BY-SA-Lizenz.