Gerhard Derflinger


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Gerhard Derflinger (* 11. Oktober 1936 in Wien) ist österreichischer Statistiker.

Leben

Nach dem Abschluss der Bundesrealschule Wien 16 im Jahre 1954 studierte er Chemie an der Universität Wien. Er promovierte 1964. Während seines Doktoratsstudiums war er auch im Rechenzentrum der Universität Wien sowie am Institut für höhere Studien beschäftigt. Nach der Promotion arbeitete er dort vollzeit bis 1965. Mit seiner Arbeit zu Datenverarbeitung und mathematische Statistik wurde er 1968 an der Universität Wien habilitiert. Von 1965 bis 1967 war er Assistent am Institut für Theoretische Chemie der Universität Wien, anschließend bis 1968 am Institut für Statistik.

1968 wurde er als Professor für Statistik an die neu gegründete Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Linz berufen[1]. Im gleichen Jahr konstituierte er gemeinsam mit Adolf Adam und Hans Knapp die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Bis 1970 übte er das Amt des Prodekans dieser Fakultät aus, auch war er bis 1971 Leiter des Rechenzentrums der Universität. Daneben war er erster Vorsitzender der Studienkommission Informatik, als die Universität Linz dieses Studium als erste österreichische Universität 1969 einführte. Für die Periode 1970/1971 war er Rektor[2] der Universität Linz, anschließend bis 1972 Prorektor.

1972 wurde er als Professor für Statistik an die Wirtschaftsuniversität Wien berufen. Er blieb der Universität Linz aber noch bis 1977 als Gastprofessor für Statistik erhalten. Darüber hinaus war er von 1969 bis 1996 Gastprofessor an der Universität Wien für Gruppentheorie in der Chemie.

Von 1986 bis 1988 und 1992 bis 1996 war er Vorsitzender der Fachgruppe für Geistes- und Formalwissenschaften der Wirtschaftsuniversität Wien, die damals in vier Fachgruppen gegliedert war. 2005 wurde er emeritiert.

Derflinger ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Ehrungen

  • 2000: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Einzelnachweise

  1. Informatik der JKU Linz (Hrsg.): 25 Jahre Informatik in Linz. Vierjahresbericht 1990–1993
  2. Franz Strehl (Hrsg.): Johannes Kepler Universität Linz, Universitätsverlag Trauner, Linz

Weblinks

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