Bruckner Orchester Linz

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Bruckner Orchester Linz (BOL)
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Art Symphonieorchester
Adresse Unterer Donaulände 7, 4020 Linz
Gegründet 1967
Leitung Künstlerisch: Norbert Trawöger, Kaufmännisch: Thomas Königstorfer, Chefdirigent: Markus Poschner
Webseite bruckner-orchester.at
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Das Bruckner Orchester Linz (BOL) ist das Linzer Symphonie- und Opernorchester. Gemeinsam mit dem Landestheater gehört es zur Oberösterreichischen Theater und Orchester GmbH (T.O.G.), die 2005 gegründet wurde und über die OÖ. Landesholding zu 100 % im Besitz des Landes Oberösterreich ist.

Geschichte

Aus dem ehemaligen Linzer Theaterorchester, das 1938 in ein Reichsgauorchester (später das Reichs-Bruckner-Orchester) umgewandelt worden war, entstand durch Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg das Linzer Theater- und Symphonieorchester. Dieses erhielt 1967 unter Chefdirigent Kurt Wöss den Namen Bruckner Orchester Linz (BOL). Es zählt zu den führenden österreichischen Klangkörpern. Der Namensgeber Anton Bruckner war ein oberösterreichischer Komponist, dessen Symphonien zu den Grundpfeilern des Repertoires gehören.

Das BOL spielt sowohl Opernaufführungen im Orchestergraben des Landestheaters als auch symphonische Konzerte, vor allem im Brucknerhaus. Das Orchester gastiert regelmäßig im In- und Ausland, manchmal auch in Verbindung mit Produktionen des Landestheaters.

Leitung

Die künstlerische Leitung obliegt Daniel Hochreiter, kaufmännischer Leiter ist Thomas Königstorfer.[1] Chefdirigent ist seit 2017 Markus Poschner.

Künstlerische Direktion

Daniel Hochreiter ist zum Künstlerischen Direktor des Bruckner Orchester Linz ernannt worden. Die Funktion hatte er bereits seit September 2025 interimistisch inne. In dieser Zeit setzte er wichtige Impulse für die künstlerische Planung und die strategische Weiterentwicklung des Orchesters. Mit seiner nun fixierten Bestellung werde die erfolgreiche Zusammenarbeit dauerhaft fortgeführt[2].

Hochreiter betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem künstlerischen und organisatorischen Führungsteam des Orchesters. „Mein Ziel wird es sein, Bewährtes weiterzuentwickeln, neue Impulse zu setzen, die nationale und internationale Positionierung zu stärken sowie die enge Verbundenheit mit dem Kulturstandort Oberösterreich weiter zu vertiefen“, erklärt Hochreiter. Im Mittelpunkt stehe dabei, möglichst viele Menschen für die „Kraft und Vielfalt dieses wunderbaren Klangkörpers“ zu begeistern[2].

Der gebürtige Welser bringt umfassende Erfahrung aus dem internationalen Kulturbetrieb mit. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Camerata Salzburg und der Salzburg Biennale. Danach wechselte er nach Wien zur Künstleragentur Dr. Raab & Dr. Böhm, einer der führenden Künstleragenturen Europas. Im März 2023 kehrte Hochreiter nach Oberösterreich zurück und übernahm die Stiftskonzerte und musica sacra. Mit seiner Bestellung zum Künstlerischen Direktor übernimmt er nun auch dauerhaft die Verantwortung für die strategische und künstlerische Weiterentwicklung des Orchesters[2].

Chefdirigent Markus Poschner freut sich: „Ihn als künstlerischen Partner in meiner Abschiedssaison an meiner Seite zu haben, ist für mich eine ganz besondere Freude"[2].

Chefdirigenten

Im Jänner 2024 gab Markus Poschner bekannt, seinen bis 2027 laufenden Vertrag mit dem Bruckner Orchester nicht zu verlängern.[3] Als sein designierter Nachfolger wurde Christoph Koncz bekannt gegeben.

Gastdirigenten

Gastdirigenten waren unter anderen Sergiu Celibidache, Christoph von Dohnányi, Horst Stein, Franz Welser-Möst, Heinrich Schiff und Bruno Weil. Aktuell (Stand: November 2023) ist die Litauerin Giedrė Šlekytė erste Gastdirigentin des BOL.[4]

Auszeichnungen

  • Orchester des Jahres, Österreichischer Musiktheaterpreis (2020)[5]

Einzelnachweise

Weblinks

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