Margit Maria Karollus
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Margit Maria Karollus, geborene Hintersteininger (* 10. September 1973; † 29. Jänner 2012) war Linzer Rechtswissenschaftlerin und Universitätsprofessorin für Europa- und Völkerrecht. Sie war zuletzt stellvertretende Vorständin des Instituts für Europarecht.
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Leben
Karollus studierte ab 1992 Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität (Sponsion 1997, Promotion 1998). Ab 1994 war sie als Studienassistentin, später als Vertrags- und Universitätsassistentin an den Instituten für Völkerrecht und Völkerrecht angestellt. Sie absolvierte ihre Gerichtspraxis im Sprengel des Oberlandesgerichtes Linz, danach ein Praktikum am Europäischen Parlament. In den Jahren 2000-2001 absolvierte sie ein Postgraduate-Studium an der Harvard Law School (Massachusetts, USA) als Fulbright- und Lawrence-H.-Gammon-Stipendiatin. Daraufhin erwarb sie 2001-2001 die Zulassung als Rechtsanwältin um Bundesstaat New York[1].
Zurück in Linz erfolgte 2003 ihre Habilitation aus Europa- und Völkerrecht. Anschließend war sie außerordentliche Professorin.
Karollos war Generalsekretärin der Fédération Internationale pour le Droit Europeèn (F.I.D.E.).
- Privates
Sie war mit dem Linzer Unternehmensrechts-Professor Martin Karollus verheiratet.
Auszeichnungen
- Leopold-Kunschak-Preis (1999)
- Erwin-Wenzl-Preis (1999)
- Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich (2000)
Werke
- Fischer, Köck, Karollus: Europarecht. Linde, Wien; Auflage: 4 (4. November 2002), ISBN 3707300471

