Stadtteilzentren

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Die Stadtteilzentren sind Einrichtungen der Verwaltung der Stadt Linz. Sie bieten Teile der Services der Stadtverwaltung dezentral in den Stadtteilen an.

Geschichte

Die Einrichtung von derartigen Stadtteilzentren war eine langjährige Forderung der Grünen und der ÖVP. War die regierende SPÖ zunächst skeptisch, lies sie sich später doch überzeugen und stimmte 2011 im Rahmen des neuen Linzer Sozialprogramms der Einrichtung der Serviceeinrichtungen zu.

Zielgruppe sind die Bewohner der jeweiligen Stadtteile. Statt im Alten und Neuen Rathaus sollen in Zukunft auch vor Ort Leistungen der Stadt angeboten werden, etwa Sozialberatung oder die Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen. Aber auch die Jugendwohlfahrt soll dezentral in den einzelnen Stadtteilen arbeiten und so etwa schneller bei familiärer Gewalt einschreiten können. Die Schwerpunkte können dabei je nach Bedarf im Stadtteil unterschiedlich gesetzt werden. Angebote der städtischen Sozialverwaltung werden im ersten Schritt dezentral in allen Stadtteilen verfügbar gemacht. Eine Vernetzung bestehender Angebote soll die Informationsvermittlung für alle erleichtern.

Pro Stadtteilbüro werden rund 3,5 Dienstposten mehr somit jährliche Kosten von 200.000 bis 250.000 Euro errechnet. Im Endausbau sind sieben Stadtteilbüros geplant, womit im Jahr Kosten von rund 1,8 Mio. Euro anfallen werden.

Das erste Stadtteilzentrum wurde Mitte 2013 in Betrieb genommen. Es war zunächst geplant, pro Jahr ein weiteres Zentrum in Betrieb nehmen zu können.

Bestehende Stadtteilzentren

Per (Stand: 1/2016) bestehen zwei Stadtteilzentren:

Stadtteilzentrum Auwiesen

Das Stadtteilzentrum Auwiesen[1] wurde im Mai 2013 in Betrieb genommen. Es befindet sich am Wüstenrotplatz 3.

Stadtteilzentrum Franckviertel

Das Stadtteilzentrum Franckviertel[2] wurde im Mai 2015 eröffnet. Es befindet sich an der Ing.-Stern-Straße 15-17.

Einzelnachweise

Weblinks